Reise durch die Kartografie: Schiffsmodell auf Weltkarte

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Arten von Fahrtvorschlägen

Haupt- und Nebennutzung

Fahrtvorschläge für die Schiffe können als Hauptnutzung oder als Nebennutzung deklariert werden, unabhängig davon, ob sie als regulärer Fahrtvorschlag oder als Förderantrag im SPP 2520 eingereicht werden. Hauptnutzungen benötigen einen Großteil der zur Verfügung stehenden Bordplätze. Die antragstellende Person soll in der Regel auch als Fahrtleiter*in agieren. Nebennutzungen umfassen kleinere Teams (normalerweise bis zu drei Personen), die freie Bordplätze auf Hauptnutzungsfahrten für ein zusätzliches, oft von der Hauptnutzung unabhängiges, wissenschaftliches Programm verwenden. 

Fahrten auf den mittelgroßen Schiffen ALKOR, HEINCKE und ELISABETH MANN BORGESE sind immer Hauptnutzungen; Nebennutzungen sind für diese Schiffe nicht vorgesehen.

Reguläre Fahrtvorschläge

Reguläre Fahrtvorschläge beantragen die Forschungsressourcen „Schiffszeit“ und „Bordplätze“. Finanzielle Mittel zur Durchführung und Auswertung der Fahrt können im Rahmen eines regulären Fahrtvorschlags nicht eingeworben werden, sondern müssen über andere Projekt- oder institutionelle Förderungen bereits in Aussicht gestellt sein. Ein regulärer Fahrtvorschlag beschreibt unter anderem die wissenschaftliche Motivation des Vorhabens, die Beziehung zu anderen Programmen und Förderungen, sowie die Ziele und das Arbeitsprogramm sowohl des Gesamtvorhabens als auch speziell für die beantragte Schiffszeit.

Förderanträge im SPP 2520

Förderanträge im SPP 2520(externer Link) sind wissenschaftliche Projektanträge mit Finanzierungsbedarf, die im Rahmen der jährlichen Ausschreibungen des DFG-Infrastruktur-Schwerpunktprogramms SPP 2520 „Forschungsschiffe“ eingereicht werden. Projekte im SPP 2520 beinhalten in der Regel Mittel zur Durchführung der Fahrt und zur Erstauswertung (ein bis zwei Jahre Postdoc-Finanzierung) der gesammelten Daten und Proben. Vollauswertungen mit Unterstützung von Promovierenden sollen über andere Programme eingeworben werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Website des SPP 2520.

Da nicht alle für die Beurteilung des Fahrtvorhabens nötigen Informationen in den SPP-Projektanträgen abgebildet werden können, muss zeitgleich ein zugehöriger Kernfahrtvorschlag mit Angaben zur Fahrt, zum Arbeitsprogramm auf See und zu den Fahrtteilnehmer*innen im elan-Portal eingereicht werden. Der Projektantrag und der zugehörige Kernfahrtvorschlag werden von der Geschäftsstelle zu einer Einheit zusammengefasst und als solche in die Begutachtung gegeben.

Die Ausschreibungen für den SPP 2520 werden jährlich im Juli mit Einreichungsfrist im Dezember desselben Jahres veröffentlicht. Antragsteller*innen werden im Juni des Folgejahres über das Begutachtungsergebnis informiert. Die zugehörigen DFG-Bewilligungen werden erst zu Beginn des darauffolgenden Jahres ausgestellt, so dass diese unter Berücksichtigung der nötigen Vorlaufzeiten für Expeditionen mit einem Beginn ab Mai oder später genutzt werden können. Die Wartezeit vom Einreichen des SPP-Antrags bis zum Beginn einer Expedition beträgt somit von Dezember eines Jahres bis zum Mai des übernächsten Jahres mindestens anderthalb Jahre, bei früherem Einreichen und/oder späteren Fahrtdurchführungen entsprechend mehr. 

Hinsichtlich der beantragbaren Mittel sind die Absprachen innerhalb des SPP 2520 zu beachten. Bitte nehmen Sie vor Einreichen eines Förderantrags nach Möglichkeit an den jährlich stattfindenden Koordinationsworkshops des SPP 2520 teil. Bei der Beantragung von Kosten für die Nutzung von seegehenden Großgeräten sind bestehende Grundfinanzierungen und ggf. vereinbarte Kostenpauschalen(Download) zu beachten. Förderbar sind projektspezifische Mehrkosten, insbesondere Reisen und Überstunden für technisches Personal, Transportkosten und bei externer Nutzung auch Einsatzversicherungskosten.

Der Ablauf des Begutachtungsprozesses in einem Flow Chart abgebildet

Der Ablauf des Begutachtungsverfahrens

Presentation: Proposal Preparation and Review Process, SPP 2520 “Research Vessels”