Einsatzgebiete der Schiffe

Portal deutsche Forschungsschiffe

Im Bereich der grundlagenorientierten Meeresforschung verfügt Deutschland über eine sehr leistungsfähige Flotte von Forschungsschiffen. Als universelle Plattformen ermöglichen die Schiffe Forschung in allen meereswissenschaftlichen Disziplinen und in allen Ozeanen.

Über dieses Portal können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen (Hochschulen, Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., Institute der Max-Planck-Gesellschaft und nachgeordneten Bundesbehörden) beschäftigt sind, Fahrtvorschläge für die Forschungsschiffe POLARSTERN, METEOR, SONNE, MARIA S. MERIAN, ALKOR, HEINCKE und ELISABETH MANN BORGESE einreichen.  Die Einreichung von Fahrtvorschlägen zur Nebennutzung von FS POLARSTERN ist auch für Wissenschaftlerinnnen und Wissenschaftler aus dem Ausland möglich. Welche Forschungsgruppen Zugang zu den Forschungsschiffen erhalten, wird nach wissenschaftlichen Kriterien im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens entschieden.

Seit Herbst 2017 erfolgt die Begutachtung und Bewertung der Fahrtvorschläge für alle Schiffe durch ein gemeinsames Begutachtungsverfahren. Weiterführende Informationen sind auf der Unterseite „Begutachtung“ zu finden.

Kurzfahrten von 1 bis 3 Arbeitstagen, die dem Test von sich in der Entwicklung befindenden wissenschaftlichen Geräten dienen, können direkt bei den Betreibern beantragt werden (s. Seite "Kontakt").

Neuigkeiten und Ausschreibungen:

Ausschreibung FS METEOR 2021

M171/2

Im Zeitraum vom 13. Januar 2021 bis 06. Februar 2021 sind auf dem FS METEOR im Rahmen eines notwendigen Transits von Catania (Italien) nach Walvis Bay (Namibia) noch Forschungskapazitäten vorhanden. Der direkte Transit von Catania nach Walvis Bay beträgt 21 Tage. Es können maximal 2 Arbeitstage zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

M176/2

Im Zeitraum vom 17. August 2021 bis 3. September 2021 sind auf dem FS METEOR im Rahmen eines notwendigen Transits von Las Palmas (Spanien) nach Kapstadt (Südafrika) noch Forschungskapazitäten vorhanden. Der direkte Transit von Las Palmas nach Kapstadt beträgt 18 Tage. Es können maximal 2 Arbeitstage zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.

Ausschreibung FS MARIA S. MERIAN 2020/21

MSM95/2

Im Zeitraum vom 14. November 2020 bis 03. Dezember 2020 sind auf dem FS MARIA S. MERIAN von Barranquilla (Kolumbien) nach Santos (Brasilien) noch Forschungskapazitäten vorhanden. Der direkte Transit von Barranquilla (Kolumbien) nach Santos (Brasilien) beträgt 17 Tage. Es stehen 2 zusätzlichen Arbeitstage zur Verfügung.

Die folgenden Bedingungen sind zu berücksichtigen:

  • die Ausrüstung muss ggf. schon während des vorangehenden Anlaufs in St. Johns an Bord kommen.
  • Die Fahrtplanung kann sich noch um einige Tage verschieben.
  • Die Fahrt muss in internationalen Gewässern stattfinden, da bei positiver Begutachtung Anfang Juni 2020 die diplomatischen Fristen von 6 Monaten bereits unterschritten sind.

MSM97/2

Im Zeitraum vom 18. Februar 2021 bis 07. März 2021 sind auf dem FS MARIA S. MERIAN von Montevideo (Uruguay) nach Walvis Bay (Namibia) noch Forschungskapazitäten vorhanden. Der direkte Transit von Montevideo (Uruguay) nach Walvisbay (Namibia) beträgt 15 Tage. Es stehen 2 zusätzlichen Arbeitstage zur Verfügung.

Fahrtvorschläge im Zusammenhang mit den ausgeschriebenen Transits müssen zur regulären Frist am 28. Februar 2020 über das Submission-System des Portal Forschungsschiffe eingereicht werden.

Anmeldung zur 1. Statuskonferenz Forschungsschiffe 2020
Mit der 1. Statuskonferenz Forschungsschiffe am 24. und 25. März 2020 am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg erhält die deutsche Meeresforschung ein wichtiges Podium zur Präsentation aktueller Forschungsergebnisse. Organisiert wird die Konferenz gemeinsam durch die Geschäftsstelle des Gutachter­panels Forschungsschiffe (GPF) und den Projektträger Jülich (PtJ). Es ist die erste Statuskonferenz nach der Einführung des gemeinsamen Begutachtungsverfahrens. 

Im Rahmen der Konferenz finden drei Parallelsessions in den Bereichen Biologie, Ozeanographie und Geologie statt, in denen schwerpunktmäßig Projekte der FS SONNE, MARIA S. MERIAN und METEOR vorgestellt werden. Die Auffächerung auf drei Sessions ermöglicht den Teilnehmenden eine fundierte fachliche Diskussion im Expertenkreis. Ergänzt wird das Programm von einer Poster-Session am Abend des ersten Konferenztages - verbunden mit einem Preis für das beste Poster, welches von einer Fachjury ausgewählt wird.

Anmeldung zur Konferenz
Weitere Informationen

Außerdienststellung FS POSEIDON
Das FS POSEIDON wird im Dezember 2019 außer Dienst gestellt. Ab sofort werden deshalb keine Fahrtvorschläge für FS POSEIDON mehr akzeptiert.

Kommende Ausschreibung:
Abgabe der Fahrtvorschläge im Portal deutsche Forschungsschiffe: 28. Februar 2020 bis 10:00 Uhr vormittags 
Sitzung des GPF: 04./05. Juni 2020 
Rückmeldung an die Antragsteller: ab dem 03. Juli 2020