Einsatzgebiete der Schiffe

Portal deutsche Forschungsschiffe

Im Bereich der grundlagenorientierten Meeresforschung verfügt Deutschland über eine sehr leistungsfähige Flotte von Forschungsschiffen. Als universelle Plattformen ermöglichen die Schiffe Forschung in allen meereswissenschaftlichen Disziplinen und in allen Ozeanen.

Über dieses Portal können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen (Hochschulen, Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., Institute der Max-Planck-Gesellschaft und nachgeordneten Bundesbehörden) beschäftigt sind, Fahrtvorschläge für die Forschungsschiffe POLARSTERN, METEOR, SONNE, MARIA S. MERIAN, ALKOR, HEINCKE und ELISABETH MANN BORGESE einreichen.  Die Einreichung von Fahrtvorschlägen zur Nebennutzung von FS POLARSTERN ist auch für Wissenschaftlerinnnen und Wissenschaftler aus dem Ausland möglich. Welche Forschungsgruppen Zugang zu den Forschungsschiffen erhalten, wird nach wissenschaftlichen Kriterien im Rahmen eines Begutachtungsverfahrens entschieden.

Seit Herbst 2017 erfolgt die Begutachtung und Bewertung der Fahrtvorschläge für alle Schiffe durch ein gemeinsames Begutachtungsverfahren. Weiterführende Informationen sind auf der Unterseite „Begutachtung“ zu finden.

Kurzfahrten von 1 bis 3 Arbeitstagen, die dem Test von sich in der Entwicklung befindenden wissenschaftlichen Geräten dienen, können direkt bei den Betreibern beantragt werden (s. Seite "Kontakt").

Neuigkeiten und Ausschreibungen:

Kommende Ausschreibung:
Abgabe der Fahrtvorschläge im Portal deutsche Forschungsschiffe: 31. August 2020 bis 10:00 Uhr
vormittags
Wichtiger Hinweis:
Die "Cruise Proposal Preparation Instructions" wurden aktualisiert und die
Fahrtvorschläge müssen entsprechend der aktuellen Fassung erstellt werden.
Sitzung des GPF: 12./13. Januar 2021
Rückmeldung an die Antragsteller: ab dem 16. Februar 2021

Die weltweite Covid-19-Epidemie hat auch Auswirkungen auf die Schiffszeitvergabe, den Schiffsbetrieb und die Statuskonferenz Forschungsschiffe.

Statuskonferenz Forschungsschiffe 2020
Die Statuskonferenz Forschungsschiffe 2020, die ursprünglich am 24. und 25. März 2020 am ICBM Oldenburg geplant war, wird aufgrund der Corona-Pandemie und den weiterhin bestehenden Kontaktbeschränkungen in diesem Jahr nicht durchgeführt. Die wissenschaftlichen Beiträge der Konferenz wurden in einem Tagungsband zusammengefasst, den Sie hier herunterladen können.

Schiffsbetrieb
Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten weltweiten Reisebeschränkungen können zahlreiche geplante Fahrten im Jahr 2020 nicht mehr durchgeführt werden. Die Forschungsschiffe SONNE, METEOR und MARIA S. MERIAN sind nach Deutschland zurückgekehrt und halten sich derzeit im Hafen in Emden bereit. Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2020 werden die Forschungsschiffe SONNE und MARIA S. MERIAN zum Support der MOSAiC-Expedition eingesetzt. Für das FS METEOR finden in diesem Zeitraum geplante Reparatur- und Wartungsarbeiten in der Emder Werft und Dock GmbH statt. Entfallene Fahrten verbleiben im Fahrtplanungspool und werden zu einem späteren Zeitpunkt erneut geplant. Fahrten, die im Rahmen von Transitausschreibungen zugesagt und nun gestrichen wurden, entfallen ersatzlos.

Schiffszeitvergabe
Zu den sonst üblichen Entscheidungssitzungen werden derzeit alternative, elektronische Verfahren erarbeitet, um eine reibungslose Begutachtung in den bekannten Fristen sicherzustellen.